FALCO - Deutsch

DE: Die Jugend und Anfang der Karriere – Ziegelofengasse 37 und „Zum Alten Fassl“ #4

An der Fassade des Mietshauses kann man schon von fern großes, steinernes Schild sehen, wo ist geschrieben: „In Diesem Haus lebte von 1974-1982 FALCO. Hier schrieb Er seine ersten Welthit „Der Kommissar“. Das muss Ziegelofengasse 37 in Wien sein! – eine Straße in Margareten Stadtviertel.

Wir sind dort sofort an dem ersten Tag unseres Aufenthalts in Wien gegangen. Mein Gott! Das war wie eine dreißig Minuten dauernde Pilgerfahrt in der Hitze, die 35 Grad hoch war. Und dort hat es sich herausgestellt, dass eine Haltestelle in der Nähe des Hauses von Falco steht!

Super! Wenn jemand mich um die zwei am wichtigsten Orte fragen würde, die für mich am höchste Bedeutung haben und die sehenswürdig sind, als jemand „nach den Spuren von Falco“ folgen möchte, würde ich diese Stelle zeigen. Natürlich außer Zentralfriedhof! Vielleicht war der Grund, warum wir dort zweimal während des Aufenthalts in Wien waren. Aber das zweite Mal mit dem Bus!

Das Mietshaus steht gerade an der Straße. Grüne, Hohe Pforte mit Nummer 37 führt gerade zum Hof. Eine Wohnung, wo Falco mit seiner Mutter gelebt hatte, befindet sich im ersten Geschoss. Damals war eine schlichte Unterkunft im Mietshaus gewesen, wo eine Toilette am Flur gewesen war. Aber für mich war eine große Überraschung, warum am Schild, die an der Fassade hängt,  Jahr 1974 – 1982 geschrieben ist. Ich habe gedacht, dass er mit seiner Mutter seit früher Kindheit gewohnt hatte, deshalb verstehe ich nicht, warum dort geschrieben ist, dass er hier erst Jahr 1974 gelebt hatte. In dieser Zeit war Falco schon 17 Jahren alt geworden. Aber vielleicht habe ich mir etwas in seiner Biografie entfallen. Deshalb muss ich an diesem Thema mehr lesen. Vielleicht hatte er mit seiner Mutter erst seit Jahr 1974 gewohnt, weil in seinem Leben und Leben seine Mutter viele schrecklichen Sachen geschehen war. Ich meine natürlich über ein Ereignis, wenn sein Vater die Familie verlassen hatte.

Es ist gut hier zu sein, wenn jemand Falco als kleines Junge kennenlernen möchte. Dieser Junge, über wem seinen Musiklehrern gesagt hatten, dass er „der kleiner Mozart“ ist. Falco war so genannt, weil als er sehr jung war gewesen, hatte es sein großes Musiktalent geoffenbart. Außerdem hatte es sich später herausgestellt, dass kleiner Hansi, wie Mozart, ein absolutes Gehör hat. Wenn er sieben Jahren alt gewesen war, hatte er schon vier Instrumente gespielt, unter anderem das Akkordeon und ein Klavier. Aber er hatte sich am meisten in die Bassgitarre verliebt, die man mehrmals in seiner Musikstücke hören kann. Ich habe darüber nachgedacht, wie das möglich ist, dass ein Kind, dessen Mutter einfache Frau gewesen war und dessen Vater auch einfachem Arbeiter gewesen war, dieses Kind mit absolutem Gehör zur Welt gekommen ist? Ich habe immer gedacht, dass diese Talente durch die Eltern erblich sind. Aber ich habe mich offensichtlich geirrt… Für mich ist auch sehr interessant, dass Falco niemals einen Pianisten sein wollte… Oder anderen klassischen Musiker. Er hatte immer gesagt, dass er „Popstar“ werden möchte. 

In diesem gleichen Mietshaus an Ziegelofengasse 37, befindet sich einen Gasthof „Zum Alten Fassl“. Dort hatte Falco seine freie Zeit verbringt. Regelmäßig hatte er an einem Tisch gesessen, der neben dem Eingang steht, gleicht hier unter dem Fenster. Und hier bis heute kann man wirklich Falcos Geist spüren. Deshalb sage ich immer wieder, dass Falco in Wien ununterbrochen lebt.

Im Gasthof „Zum Alten Fassl“ ist es Dunkel, aber hier bleibt eine Atmosphäre, wie in dieser Zeit, wo Falco hier lang gesessen hatte… Und seinen Stammtisch ist bis heute kultisch. Dieser unauffällige Tisch erweckt bis jetzt große Aufmerksamkeit unter den Gästen. An der Wand, neben dem Tisch, hängen die Plakate, die sehr deutlich an diesem außergewöhnlichen Gast erinnern. An der Fensterbank steht eines biografisches Buch über Falcos Leben, die jeder durchsehen kann.

Wenn wir in diesen Gasthof eingekehrt sind und wir sich neben diesen Tisch gestellt haben, hat der Kellner sofort uns angelächelt und hat gesagt: „Ja, das stimmt, ER hatte immer an diesem Tisch gesessen“. Wir haben auch gemerkt, dass diesen Tisch immer reserviert ist, aber trotzdem hat der Kellner mir erlaubt an diesen Tisch zu setzen. In diesem Moment, in dem ich an Falcos Stammtisch gesessen habe, sind zwei Männer vorbeigegangen und sie haben auch auf diesen Tisch hingewiesen.

Nach dem anstrengendem Weg haben wir beschlossen in diesen Gasthof etwas zu essen. (Nebenbei bemerkt: Das war perfekte Idee, weil unsere Essen einfach ausgezeichnet geschmeckt hat). Wir sind aus dem Hinterausgang zum Biergarten gegangen. Am Anfang wollte ich innen essen, aber das Wetter war so schön… dass wir einen Biergarten gewählt haben. Und ich habe diese Entscheidung nicht bedauert. Wenn wir im Biergarten gesessen haben, habe ich sofort bemerkt, dass dieser Biergarten sich auf dem Hof des Miethauses befindet, wo damals Falco gelebt hatte. 

Wenn ich vor der grünen Pforte mit Nummer 37 gestanden habe, mochte ich unendlich sehen, was drin ist. Und jetzt… Der Zufall wollte es, dass ich im Herz des Miethauses war – auf dem Hof!   

Dank dieses Zufalls, konnte ich ein paar Fotos machen.

Ich habe Wiener Schnitzel bestellt, weil was hätte ich sonst essen sollen? Wiener Schnitzel ist nicht einmal in den Falcos Liedtexten erschienen, z.B. in „America“. Dieses Gericht musste ich bestellen! 

Nach zwei Tagen sind wir zum „Zum Alten Fassl“ zurückgekommen, um dort schon eine ganze Weile zu verbringen… Dort, wo man schon auf Falcos Spuren stoßen kann.

Wir haben gedacht, dass die Reservation des Falcos Stammtisch unecht ist, aus diesem Grund, als dass niemand an diesem Tisch sitzen wird. Aber wir haben sich geirrt. Beim zweitem Mal haben wir gesehen, wie an diesem Tisch eines altes Ehepaar gesessen hat. Sie waren ungefähr 60 Jahre alt. Aber selbstverständlich tut es niemand ohne bewusst und ohne Absicht. Die Leute, die sich an diesem Platz setzen, haben klare Bewusstheit, warum sie das machen. Und sie zelebrieren diesen Moment. Das Ehepaar hat sich selbst fotografiert… Ja. Das Alter hat gezeigt, dass diese Leute echten Fans aus damaliger Zeit sind. 

Und erst zu Hause, wenn ich alle Fotos durchgesehen habe, habe ich ganz genau eines Foto betrachtet. An diesem Bild habe ich eines Flugblatt bemerkt, das an der Wand über dem Falcos Stammtisch gehängt wurde. Ich habe beobachtet, dass es eine Einladung zum „Requiem für Falco“ war, die sich im Stephansdom anlässlich des 20-er Falcos Todestags stattgefunden hat.

Ich habe nur für mich selbst gelächelt, weil ich sich an einem Interview mit dem Pfarrer des Doms  erinnert habe, der bei dem gleichen Anlass eine Andacht an dem Falcos Grab gehalten hatte.

Ich habe das auf YouTube gesehen. Dieser Pfarrer ist großer Falcos Fan. Und er hat gesagt, dass er Falco niemals persönlich kennengelernt hatte, aber fühlt er so, wie er Falco seelisch gut kennen würde… Ganz Toll! Ich habe nachgedacht. Diese Leidenschaft hatte sogar diesem Pfarrer entführt!

Gut zu wissen, dass jemand ist, der für die Seelenruhe von Hans Hölzel zu Gott betet…

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